FLOW – die Unbekannte / the unknown

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die Unbekannte

Der Begriff Flow wird überall und von jedem postuliert, wenn das was man gerade tut mit reibungslosem Vergnügen läuft und er wird damit zu einem weiteren Beispiel wie wir komplexe Erfahrungswege der spirituellen Selbstentdeckung zu spontan aufflammenden Highlights entseelen und sie als weiteren Kick reduzieren. Yoga wird zur schnellen Powererfahrung, Tanz mutiert zur Fitness, Meditation hilft als regeneratives Powernapping und Religion dient als feel good community.
Dabei verlieren wir all die entscheidenden Anteile die diesen Praktiken gemein sind, nämlich erstens das Wissen und die Einbindung an deren reiche Historie und Tradition und zweitens an die innewohnende Tiefe die weit über das reine Wohlgefühl hinausgeht. Gemeinsam sind all diesen Praktiken, dass hunderte Generationen an ihnen gefeilt und gearbeitet haben und sie damit auf unzähligen hellen und dunklen Erfahrungen, Gedanken und Bewusstseinsentscheidungen ruhen, die sie an das Wesen und den Ursprung des Menschseins und des Seins anbinden. Erst wenn ich meinen Anteil bereit bin in den riesigen Pool zu geben
meine Zeit verstehen zu wollen,
meine Geduld dass ich mich auf einen Prozeß einlasse,
meine Demut zu wissen dass all das was die von mir gewählte Praxis so
viel mehr beinhaltet als ich je lernen kann,
meine Liebe mich den Erfahrungen hinzugeben,
und meine Disziplin das Erfahren der Veränderung auszuhalten,
in genau diesem Moment kann er geschehen – der wirkliche Flow und er ist genau so und dabei vollkommen anders als ich es immer gedacht habe, weil er weit über dem Denken und dem Ich geschieht.

und hier ein bisschen flow für die Seele

and here it is a little bit for your soul

the unknown

The term FLOW is postulated everywhere and by everyone, especially when what you are doing is running smoothly with pleasure, and it becomes another example of how we enthrall complex experiences of spiritual self-discovery into spontaneous blazing highlights and reduce them as another kick. Yoga becomes a quick power experience, dance mutates into fitness, meditation helps as a regenerative power-napping and religion serves as a feel good community.
In doing so, we lose all the crucial parts that are common to these practices, namely, firstly, the knowledge and involvement in their rich history and tradition, and secondly, the inherent depth that goes far beyond mere wellbeing. Common to all these practices is that hundreds of generations of them have worked and worked on them, resting them on countless bright and dark experiences, thoughts, and mindsets that bind them to the nature and source of humanity and being. Only when I’m ready to share into the huge pool of knowledge
my time in which I try to understand,
my patience in getting involved into this process,
my humility to know that all what the practice includes is so much
more than I can ever learn,
my love to give myself to the overall experiences,
and my discipline to endure experiencing the change,
in that very moment it can happen – the real flow and it is just like that and completely different from what I always thought because hit is way above the thinking and the ego.

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